Marlene Rupprecht: Öffentliches Interesse wecken
Am Mittwoch, 27. Oktober, übernimmt die Fürther Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht den Vorsitz der Kinderkommission des Deutschen Bundestags. Damit hat die Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion zum drittenmal die Leitung des Gremiums inne, dem sie seit 1998 als stellvertretendes und seit 2002 als ordentliches Mitglied angehört.
In den Mittelpunkt ihrer neunmonatigen Vorsitzzeit hat Marlene Rupprecht die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention sowie die Themen „Kinder und Gesundheit“ und „Kinder und Behinderung“ gestellt: „Diese drei Themen bilden ohnehin die Schwerpunkte meiner Tätigkeit als Kinderpolitikerin. Die Leitung der Kinderkommission bietet die Chance, den Fokus der Parlamentsarbeit und das Interesse der Öffentlichkeit auf diese sonst eher stiefmütterlich behandelten Themen zu lenken.“
Kinderrechte müssen in die Praxis einfließen
In ihrer letzten Vorsitzzeit in der Kinderkommission brachte Marlene Rupprecht mit zahlreichen Veranstaltungen und Fachgesprächen die Kinderrechte in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Zusammen mit UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk, in dessen Kuratorium sie ebenfalls mitarbeitet, aber auch mit dem Deutschen Bundesjugendring und etlichen Jugendverbänden initiierte sie eine entsprechende Kampagne und erhielt dabei auch die Rückendeckung der SPD-Fraktion, die mit einem einstimmigen Beschluss “Kinderrechte im Grundgesetz klarstellen, Kinder in der Gesellschaft stärken” die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung forderte.




